Blumen-Senf
Chilenische Schmucktanne 30–40 cm – Araucaria araucana – winterharte Andentanne, Affenbaum und Schlangenbaum
Chilenische Schmucktanne 30–40 cm – Araucaria araucana – winterharte Andentanne, Affenbaum und Schlangenbaum
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Die Chilenische Schmucktanne (Araucaria araucana) ist ein außergewöhnlicher Nadelbaum mit einer eindrucksvollen, fast urzeitlichen Erscheinung. Ihre kräftigen Zweige sind dicht mit festen, schuppenartigen und dunkelgrünen Nadeln besetzt. Durch den markanten Wuchs wird die auch als Andentanne, Affenbaum, Affenschwanzbaum oder Schlangenbaum bekannte Pflanze zu einem faszinierenden Blickfang im Garten.
Die ursprünglich aus Südamerika stammende Araukarie entwickelt mit zunehmendem Alter eine charakteristische, architektonische Wuchsform. Sie wächst vergleichsweise langsam und eignet sich besonders gut als Solitärpflanze. An einem passenden Standort kann sie über viele Jahre zu einem stattlichen Gartenbaum heranwachsen.
Die Chilenische Schmucktanne wird mit einer Gesamthöhe von ca. 30–40 cm inklusive Topf geliefert.
Besondere Eigenschaften
- Botanischer Name: Araucaria araucana
- Deutsche Namen: Chilenische Schmucktanne, Andentanne, Affenbaum, Affenschwanzbaum, Schlangenbaum und Araukarie
- Lieferhöhe: ca. 30–40 cm inklusive Topf
- Wuchs: langsam, aufrecht und später breit kegelförmig
- Laub: immergrün, fest, schuppenartig und dunkelgrün
- Verwendung: Solitärbaum, Vorgarten, Garten, Parkanlage und großer Pflanzkübel
- Besonderheit: außergewöhnliche, exotisch wirkende Wuchsform
- Winterhärte: an einem geschützten Standort gut winterhart
Verwendung im Garten
Mit ihrer außergewöhnlichen Optik ist die Araucaria araucana ideal für alle, die ihrem Garten einen exklusiven und exotischen Charakter verleihen möchten. Am schönsten wirkt sie in Einzelstellung, beispielsweise auf einer Rasenfläche, im Vorgarten oder als markanter Mittelpunkt eines großzügigen Beetes. Junge Pflanzen können zunächst auch in einem ausreichend großen Kübel kultiviert werden.
Da die Andentanne im Laufe der Jahre eine beachtliche Größe erreichen kann, sollte bereits beim Einpflanzen genügend Abstand zu Gebäuden, Wegen und anderen Gehölzen eingeplant werden. Ihre besondere Silhouette kommt an einem freien Standort besonders gut zur Geltung.
Pflegehinweise
Standort
Die Chilenische Schmucktanne bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort. Besonders kalte Ostwinde und starke Wintersonne sollten vermieden werden. Ein windgeschützter Platz sorgt vor allem bei jungen Pflanzen für bessere Wachstumsbedingungen.
Boden
Optimal ist ein lockerer, humoser und gut durchlässiger Gartenboden. Die Erde sollte gleichmäßig frisch bis leicht feucht sein, darf aber keine Staunässe bilden. Sehr kalkhaltige, stark verdichtete oder dauerhaft nasse Böden sind ungeeignet. Bei schwerem Boden empfiehlt sich eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton.
Pflanzung
Das Pflanzloch sollte deutlich größer als der Wurzelballen ausgehoben werden. Den Wurzelballen vor der Pflanzung gründlich wässern und anschließend auf gleicher Höhe wie zuvor im Topf einsetzen. Danach die Erde vorsichtig andrücken und ausgiebig angießen. Der empfindliche Wurzelbereich sollte möglichst wenig beschädigt werden.
Gießen
Nach dem Einpflanzen benötigt die Schmucktanne eine gleichmäßige Wasserversorgung. Der Boden sollte nicht vollständig austrocknen. Gleichzeitig muss überschüssiges Wasser gut ablaufen können. Auch im Winter sollte an frostfreien Tagen bei längerer Trockenheit gelegentlich gegossen werden.
Düngen
Im Frühjahr kann die Pflanze sparsam mit Kompost oder einem geeigneten Langzeitdünger für Nadelgehölze versorgt werden. Eine zu starke Düngung sollte vermieden werden. Ab dem Spätsommer wird nicht mehr gedüngt, damit die neuen Triebe vor dem Winter ausreichend ausreifen können.
Schnitt
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Die natürliche Wuchsform sollte möglichst erhalten bleiben. Beschädigte oder vollständig abgestorbene Zweige können vorsichtig entfernt werden. Der Haupttrieb sollte nicht gekürzt werden, da dies den charakteristischen Aufbau der Pflanze beeinträchtigen kann.
Überwinterung
Ältere, gut eingewurzelte Exemplare gelten an einem passenden Standort als winterhart. Junge Pflanzen benötigen in den ersten Jahren zusätzlichen Winterschutz. Eine Schicht aus Laub, Rindenmulch oder Reisig schützt den Wurzelbereich. Bei starkem Frost und intensiver Wintersonne kann die Pflanze zusätzlich mit einem atmungsaktiven Gartenvlies geschützt werden. Kübelpflanzen sollten besonders sorgfältig gegen das Durchfrieren des Wurzelballens gesichert werden.
Hinweis zum natürlichen Erscheinungsbild
Pflanzen sind Naturprodukte und können je nach Jahreszeit, Witterung und Entwicklungsstadium in Größe, Wuchsform, Farbe, Benadelung und Austrieb von den Produktbildern abweichen. Während der Wachstums- oder Ruhephase kann die gelieferte Pflanze daher unterschiedlich dicht oder ausgeprägt aussehen. Die angegebene Gesamthöhe von ca. 30–40 cm wird inklusive Topf gemessen.
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